Die KinderLiteraturtage in Karlsruhe – KLiK 2025 sind vorbei – und wir blicken mit Freude zurück!
Unter dem Motto Vielfalt standen in diesem Jahr spannende Lesungen, kreative Workshops, inspirierende Theaterprojekte, eine eindrucksvolle Ausstellung und zahlreiche Ideen für ein buntes, respektvolles Miteinander im Mittelpunkt.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Autor*innen, Schauspieler*innen, Workshopleiter*innen, den beteiligten Kultureinrichtungen sowie den Kolleg*innen der unterstützenden Ämter – durch ihren Einsatz wurde dieses Festival erst möglich. Ebenso bedanken wir uns bei unseren Förderern für ihre wertvolle Unterstützung!
Wir schauen zurück auf erlebnisreiche, bewegende und fröhliche Wochen – und freuen uns schon jetzt auf das nächste KLiK im Jahr 2027!
Ihr KLiK-Team
Impressionen KLIK 2025
... und Rückmeldungen:
„Und Dankeschön dafür, dass ich bei den KLiK den Grundschulkindern ein wenig in Blindenschrift vorlesen durfte und mit ihnen dadurch ins Gespräch kommen konnte. Die Schülerinnen und Schüler hatten viele Fragen zur Brailleschrift und zum Alltag von blinden Menschen.
Es war mir eine große Freude. Und ich hoffe, dass ich durch meine kleine Lesung manch ein Kind zum Lesen motivieren konnte.“ Beate von Malottki (Workshopleiterin)
„Strahlende Kinder: Es hat wie immer großen Spaß gemacht. Die Lehrerinnen und Lehrer waren sehr glücklich, dieses Geschenk vom Kulturamt bekommen zu haben. Und alle freuen sich schon aufs nächste Mal. Ich mich auch! Eine tolle Sache und super Idee! Vielen lieben Dank ans Kulturamt.“ Markus Orths (Autor)
„Liebes KliK Team,
vielen Dank auch von uns! Es hat uns sehr viel Freude gemacht gemeinsam mit den Schüler*innen in das Vier-Farben -Land zu reisen.“ Anna Müller und Virginie Bousquet (TheaterHochZwei)
„Lieber Herr Fobe,
ganz herzlichen Dank für Ihr Kommen heute und die überaus eindrucksvolle Lesung für unsere 3. Klasse.
Die Kinder waren so begeistert und haben bereits den Wunsch geäußert, „Herr Fobe muss unbedingt nochmal kommen!“
Ich wünsche Ihnen alles Gute.“ Rückmeldung aus einer Karlsruher Grundschule an Schauspieler Oliver Fobe der aus „Sams im Glück“ gelesen hat.
"Als sie in den Sommerferien ihre Familie besucht, bemerkt Katalinchen in Helme Heines Kinderbuch: "Tante Nudel, Onkel Ruhe und Herr Schlau", dass die besagten Erwachsenen keine Zeit haben, mit ihr zu spielen. Warum? Weil sie ihre feste Aufgabe niemandem der anderen Erwachsenen zutrauen. Gemeinsam mit Schüler*innen der Grundschule Beiertheim haben wir von Theaterland uns mit Familie und Aufgaben beschäftigt und ausprobiert, wie es ist, in neue Rollen zu schlüpfen- so wie die Erwachsenen in dem Kinderbuch, das die Grundlage für unsere Aufführung war. Das Projekt hat den Schüler*innen und uns sehr viel Freude bereitet! Rob Doornbos und das Theaterland-Team
Am Freitag, 4. Juli 2025 hatten wir Besuch des Rappers Ben. Er macht Rapvideos auf YouTube und leitete den Workshop. Als erstes erklärte er uns, was Rap bedeutet. Es heißt rhythm and poetry, also ungefähr Rhythmus und Reime. Was ist wichtig für einen Rap? Es ist wichtig, schnell zu sprechen, zu reimen und es muss ein langer Text sein, der eine Aussage hat. Ben gab uns portionsweise 8 Zeilen vor. Diese haben wir mit der Klasse und später in Gruppen geübt und vorgeführt. Außerdem haben wir Beatboxing ausprobiert. Der Hip-Hop-Führerschein war auch klasse: Dabei mussten wir cool gucken, die Arme verschränken, den Arm zum Takt auf und ab bewegen und nicken. Dazu rapten wir: „Ich sag Rap und ihr sagt Fieber!“ „Rap“ – „Fieber“. Der Workshop hat sehr viel Spaß gemacht! Luisa und Nick / 3b / Eichendorffschule
Am Freitag, 11. Juli 2025 hat uns Frau von Malottki besucht. Sie ist blind und hat uns trotzdem vorgelesen. Sie hatte ein riesiges Kinderbuch in Blindenschrift dabei: Der Galimat und ich von Paul Maar. Das war sehr spannend und beeindruckend. Besonders interessant war, dass sie uns gezeigt hat, wie man mit den Fingern Punkte spüren kann, um zu lesen. Außerdem durften wir ihr Fragen stellen, wie man den Alltag als blinde Person meistert. Zum Schluss schenkte sie uns noch kleine Kärtchen. Darauf hatte sie in Blindenschrift Wörter für uns „aufgedruckt“, die wir in einer der nächsten Deutsch-Stunden enträtseln dürfen. Es war eine spannende Begegnung. Paul und Nan-Shan / 3c / Eichendorffschule
KLiK 2025 ist zu Ende ...
... wir freuen uns auf das nächste KLiK 2027 :-)